Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Erlebnisführer

29 kirchen, klöster & kapellen stiftskirche st. venantiuskirche marienkapelle kilianskapelle kloster BronnBach wehrkirche dertingen wehrkirche eichel wehrkirche urphar wehrkirche waldenhausen kloster triefenstein st. laurentius freudenBerg Die Stadt Wertheim mit ihren Ortschaften ist reich an kunsthistorischen Besonderheiten. Das Stadt- bild wird beherrscht von der evangelischen spät- gotischen stiftskirche und der katholischen st. venantiuskirche (1840/42) sowie von zwei Kapellen. In den Dörfern finden wir mittelalterliche Wehrkirchen, barocke Dorfkirchen mit prachtvollen Ausstattungen, daneben bedeutende Bauten des 19. Jahrhunderts (Bettingen, Sachsenhau- sen). Schließlich steht im Stadtteil Bestenheid die martin-luther-kirche aus den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts, deren Glasfenster einer der bedeutendsten Künstler Deutschlands, Charles Crodel (1894 - 1973), entworfen hat. In neu- ester Zeit wurde die 1858 errichtete, im zweiten Weltkrieg teilweise zerstörte kirche zu nassig mit faszinierenden Glasfenstern ausgestattet. Ein mittelalterliches Glasfenster mit der Darstellung des heiligen Jakobus hat sich in der wertheimer stiftskirche erhalten. Dieser Bau erhielt seine heutige Größe seit 1383/84 und ist eine dreischiffige flach gedeckte Basilika. Besonders imposant sind die Epitaphien der Wertheimer Grafen im gotischen Chor. Angeführt wird die Reihe von der Grabplatte des Grafen Johann I (um 1407) und dem Stifterdenk- mal mit seinen beiden Frauen (um 1400), das wohl aus dem Peter-Parler-Kreis (Prag, Schwäbisch Gemünd) stammt und zu „Sagen“ Anlass gab. Neben beeindruckenden Denkmälern der Renais- sancezeit zieht besonders das auch „Bettlade“ ge- nannte Baldachingrabdenkmal (1618) für Graf Lud- wig von Löwenstein-Wertheim und seiner Frau die Blicke auf sich. Nördlich der Stiftskirche steht die spätgotische Doppelkapelle, die kilianskapelle, die wie der Eingangsbereich der Stiftskirche wohl von der Frankfurter Dombauhütte des 15. Jahrhun- derts ausgeführt worden ist. In der Nähe des Markt- platzes erhebt sich seit 1447 die marienkapelle anstelle der ehemaligen Synagoge. Älter als die Kirche in der Stadt sind die JakoBskir- che in urphar und die ehemalige wallfahrts- kirche in eichel. Ihre Baugeschichte reicht teil- weise bis in die vorstaufische Zeit (12./13. Jh.) zurück. religion auf schritt und tritt Inhalt_Erlebnisführer.indd 29 03.01.13 15:03

Pages